Parkett gehört zu den langlebigsten und hochwertigsten Bodenbelägen. Mit der Zeit entstehen jedoch Kratzer, matte Stellen, Laufspuren oder Verfärbungen. Statt den gesamten Boden auszutauschen, kann sich das Parkett abschleifen lohnen. Dabei wird die Oberfläche professionell bearbeitet, geglättet und anschließend neu versiegelt oder geölt.

Doch mit welchen Parkett abschleifen Kosten müssen Eigentümer rechnen? Welche Faktoren beeinflussen den Preis und wann lohnt sich eine Renovierung? In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Kosten beim Parkett schleifen entstehen können und worauf Immobilienbesitzer achten sollten.

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Parkett abschleifen Kosten pro m²

Die Kosten für das Abschleifen von Parkett hängen unter anderem von der Größe der Fläche, dem Zustand des Bodens und der gewünschten Oberflächenbehandlung ab.

Als grobe Orientierung können Eigentümer für das professionelle Abschleifen und die anschließende Oberflächenbehandlung häufig mit etwa 25 bis 50 Euro pro m² rechnen. Bei stark beschädigten Böden, aufwendigen Mustern oder zusätzlichen Reparaturen können die Kosten höher ausfallen.

Eine beispielhafte Kalkulation:

Leistung Richtwert pro m²
Parkett abschleifen ca. 15–30 €
Grundierung/Öl oder Lack ca. 8–20 €
Kleine Reparaturen ca. 5–15 €
Gesamtkosten ca. 25–50 €

Die tatsächlichen Preise können regional und je nach Betrieb deutlich variieren. Ein konkretes Angebot sollte deshalb immer auf Grundlage des tatsächlichen Zustands des Parketts erstellt werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?

Die Frage „Was kostet Parkett abschleifen?“ lässt sich nicht mit einem einzigen Festpreis beantworten. Mehrere Faktoren haben Einfluss auf die Gesamtkosten.

1. Größe der Parkettfläche

Je größer die Fläche, desto höher sind natürlich die Gesamtkosten. Gleichzeitig bieten viele Fachbetriebe bei größeren Flächen einen günstigeren Quadratmeterpreis an.

Ein kleines Zimmer kann deshalb im Verhältnis teurer sein als eine komplette Wohnung mit mehreren Räumen.

2. Zustand des Parketts

Ein gut erhaltenes Parkett lässt sich normalerweise schneller bearbeiten. Tiefe Kratzer, Wasserflecken, Verfärbungen oder alte Lackschichten können dagegen mehrere Schleifgänge erforderlich machen.

Besonders aufwendig wird es, wenn einzelne Parkettstäbe beschädigt oder lose sind. Diese müssen gegebenenfalls vor dem Schleifen repariert oder ausgetauscht werden.

3. Parkettart

Auch die Art des Parketts spielt eine Rolle. Massivparkett kann je nach Aufbau mehrfach abgeschliffen werden. Bei Fertigparkett hängt die mögliche Bearbeitung dagegen von der Dicke der Nutzschicht ab.

Vor dem Abschleifen sollte daher geprüft werden, ob ausreichend Material vorhanden ist.